Letzer Eintrag: Die letzten Wochen in Kapstadt

Donnerstag, 05.09.2013

 

Hallo ihr Lieben,

nun bin ich schon wieder eine ganze Weile in Deutschland. Aber wie versprochen möchte ich euch nachträglich noch von meinen letzten Tagen in Kapstadt erzählen. Lächelnd

Nachdem ich eine ziemlich lange Zeit alleine bei Marius gewohnt habe – puuh, die Zeit kam mir wirklich irgendwann unendlich lang vor, vor allem weil ständig irgendwelche Überfall-Geschichten aus der Nachbarschaft besprochen wurden und auch die Familie aus dem Vorderhaus mich fast täglich angesprochen hat, um mir zu erzählen, wie unsicher sie sich in unserem Haus fühlen und das ich ales Frau alleine doch sehr aufpassen muss. Da bekommt man abends doch manchmal ein komisches Gefühl, in einem Haus ohne Sicherheitsanlage oder ähnlichen. Aber es ist ja zum Glück alles gut gegangen und die Sorgen waren ganz unbegründet. Wir können trotzdem weiterhin für die Sicherheitslage in Kapstadt beten, dass ist wirklich ein großes Thema. In meinen letzten Wochen wurde auch ein Gemeindemitglied bei einem Überfall auf seiner Arbeit ermordet. Wenn so etwas plötzlich nicht nur in den Zeitungen steht, sondern in deinem unmittelbaren Umfeld passiert, dann kommt man schon ins Grübeln.

Aber ich kann auch positives berichten: An meinem letzten Dienstag in Kapstadt, hatten wir wieder Hauskreis. Als wir abends dann gemeinsam zu dem Auto eines Hauskreismitgliedes gegangen sind, haben wir gesehen, dass sie Scheibe vom Auto eingeschlagen war. Jedoch funktioniert in der Gegend die Neighborhood Watch ziemlich gut – die Leute passen gegenseitig auf sich auf. Es war wirklich faszinierend, kaum hatten wir das mit der Scheibe mitbekommen, standen auch schon Leute von der Nachbarschaftshilfe neben uns und haben sich erkundigt und uns erzählt, was sie sonst so diesen Abend mitbekommen haben. Mit Hilfe der guten Nachbarschaftshilfe wurde der Täter dann auch wenig später geschnappt. Lächelnd

Es funktioniert also, wenn alle die Augen offen halten und aufeinander aufpassen. Lächelnd Das war eine wirklich gute Erfahrung zum Ende meiner Zeit in Kapstadt. Lächelnd

Aber nun zu dem, was ich euch eigentlich erzählen wollte. Lachend Ich habe nämlich Besuch von der lieben Julia (eine Freundin aus meinem Studium) bekommen und wir hatten nochmal einen gemeinsamen Urlaub geplant. Lächelnd

Wir mussten unsere Zeit genau planen, da wir in den zweieinhalb Wochen in denen sie da war, möglichst viel machen wollten. Lächelnd Aber ich bin nebenbei auch noch weiterhin zur Gemeinde arbeiten gegangen, schließlich ist mir die Arbeit doch sehr ans Herz gewachsen und ich wollte noch möglich viel Arbeit abnehmen, ehe ich dann endgültig wieder weg bin.

Ich fand es ganz wunderbar, dass Julia da war – so war ich nicht mehr alleine im Haus und auch kann man zu zweit in Kapstadt schon viel mehr machen, als alleine. Gerade nach Einbruch der Dunkelheit.

So haben wir zusammen verschiedene Tagesausflüge gemacht. Einmal zum Beispiel nach Hermanus, der berühmten Walewatching- Stadt in der Gegend. Die Wale kommen in der Zeit wohl bis an die Küste ran, weswegen man sie von Land aus gut sehen kann. Leider hatten Julia und ich kein Glück und wir haben keine Wale gesehen. Im Laufe unseres Urlaubs wurde das noch zu einem Zustand, der uns ständig verfolgte Lachend Wir haben nämlich eine Truppe von Mädels kennengelernt und die haben uns ständig erzählt, wo sie nicht alles Wale gesehen haben – alles Dinge die Julia und ich auch gemacht haben. Irgendwann konnten wir nur noch drüber lachen. Lachend Aber auch ohne Wale ist Hermanus ein wirklich schönes Fleckchen Erde und wir haben den Kurztrip nicht bereut.

Küste in Hermanus Hermanus Hermanus Auch ohne Wale schön :) Hermanus upps da ziehen Wolken auf - Winter in Südafrika ja wo ist denn der Wal? Hermanus Regenbogen Hermanus

Ein anderer Tagesausflug hat uns in die Weinberge verschlagen. Zwar durfte nur Julia Wein trinken, denn einer musste ja das Auto fahren. Aber da wir auch Biltongtasting (getrocknetes Fleisch, eine Spezialität in Südafrika), Käsetasting und Schokoladentasting gemacht haben, bin ich auch so ganz auf meine Kosten gekommen. Vor allem das getrocknete Kudifleisch hat uns wirklich gut geschmeckt – wir waren ganz überrascht. Lächelnd

Jule beim Weine probieren mmhh köstlich der Käse - und man kann so oft nachholen wie man will :) Biltong - wirklich lecker (zumindestens die meisten)

Ein Muss wenn man zu Besuch nach Kapstadt kommt, ist natürlich auch das Kap der guten Hoffnung. Wir hatten etwas zu kämpfen mit dem Wetter – dicke Wolken und Regen haben uns die erste Zeit lang verfolgt. Kein Wunder, immerhin war es ja auch August – der Monat im Winter, an dem es wohl am meisten regnet. Aber zum Glück verzogen sich die Wolken im Laufe des Tages wieder und wir hatten eine windige, aber sehr schöne Zeit am Kap. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schön die Natur sein kann. Da fehlen einem wirklich die Worte. Oft saßen Julia und ich einfach nur schweigend da und haben den Moment genossen. Für mich war es ja schon das zweite Mal am Kap, aber ich war trotzdem wieder überwältigt. Am Besten ich lasse hier einfach mal die Bilder für sich sprechen. Lächelnd

Baboons - mit kleinen Kindern :) Kap dunkle Wolken ziehen auf    grenzenlose Weite menschenleerer Sandstrand aber nur menschenleer ;) na, wer bist du denn? :) zum Abschluss des Tages gabs Austern :)

Eine lustige Begebenheit hatten wir dann noch auf dem Weg. Es leben Baboons (eine Art Pavian) in der Gegend. Es wird aller 500 m vor Ihnen gewarnt, weil sie sehr aggressiv sein sollen. Als Tobi und ich damals da waren, haben wir nur ganz wenige gesehen. Aber dieses Mal, waren richtig viele da. Und wir durften sie sogar einmal in Aktion sehen – ein Pärchen hatte sich gerade etwas zu Essen geholt. Baboons sprechen wohl sehr auf Essen an. Auf jeden Fall haben sie dann das Paar angegriffen und sind ihnen hinterhergerannt. Die haben es natürlich mit der Angst zu tun bekommen und sind schnell weggerannt. Ja, dass hätte ich auch gemacht. :D Dabei haben sie leider ihr Essen fallen lassen, was den Affen sehr gefreut hat. In aller Seelenruhe hat er sich über das Essen hergemacht. Zwinkernd

Futtert seelenruhig seine Beute :)

Aber wie oben schon gesagt, waren dass immer nur Tagesausflüge, die ganz große Reise, die ging Richtung Durban. Wir hatten ein bisschen mehr als eine Woche Zeit, was nicht viel ist, wenn man bedenkt, dass wir davon 48 Stunden in einem Reisebus saßen. Auch wenn das eine wirklich laaaaaaange Zeit war, so haben wir es doch nicht bereut, da wir so viel über die Südafrikaner lernen konnten. Hier einige Beispiele:

  • Warum die kurze Strecke nehmen, wenn auch die lange Strecke geht ;) Anstatt an der touristisch sehr beliebten Küstenstrecke lang zufahren, was mit Abstand der kürzeste Weg gewesen wäre, sind wir erst einmal mitten ins Land Richtung Johannesburg gefahren. Warum? Das wissen wir auch nicht so genau Zwinkernd

  • Die südafrikanischen Männer können echt viel reden. Mir ist das schon mal in einem Park aufgefallen, aber noch nie so stark, wie in diesem Bus. Die Männer haben wirklich so viel geredet, die Frauen dagegen waren eher schweigsam.

  • Religion spielt eine große Rolle im Land. Während der Fahrt wurden die ganze Zeit christliche Lieder, Filme, Andachten über den Bildschirm gebracht.

  • Südafrikanische Kinder sind echt entspannt. Ich wusste ja schon, dass die Mentalität eher entspannter, ruhiger ist. Aber das selbst die kleinsten Kinder bei jeweils 24 Stunden Busfahrt so ruhig und entspannt sein können, dass hat mich dann doch überrascht. Lächelnd

  • Das Land ist wirklich vielfältig. Während unserer Reise quer durchs Land haben wir viel von der Landschaft und den Gegenden gesehen. Das war wirklich sehr faszinierend.

  • Südafrikaner sind sehr offene Menschen. Das wusste ich zwar vorher schon, aber es ist immer wieder schön, wie schnell man dort ins Gespräch kommt.

  • Südafrikaner können unglaublich viele Chips essen. Es war wirklich so lustig. An jeder Tankstelle an der wir angehalten haben, sind die Leute rausgegangen um sich neue Chips zu kaufen. Am beliebtesten: Niknaks Zunge raus Und das wirklich 24 Stunden durch. Lächelnd

  • Europäer und Südafrikaner haben ein anderes Gefühl von Wärme und stickiger Luft. Während Julia und ich im Top dasaßen und immer darum gebettelt haben, dass die Lüftung wieder angemacht wird, haben die Südafrikaner immer wenn die Lüftung anging immer ihre Mützen raus geholt. Verkehrte Welt Lachend

In Durban angekommen, haben wir dann erst mal unsere Unterkunft bezogen. Wir wollten aber nur für anderthalb Tage bleiben, dann sollte es auch schon wieder weitergehen. Von Durban waren wir ziemlich enttäuscht – da hat der Reiseführer echt zu viel versprochen. Die Stadt ist sehr laut und dreckig und wir als Weiße (vor allem Julia mit ihren blonden Haaren) sind schon sehr aufgefallen. Kuriositäten wie Affenköpfe die zum Verkauf angeboten wurden, die Enge in den Straßen, Fisch der ungekühlt in der Mittagshitze verkauft wurde und echt unglaubliche Gerüche haben uns dann doch schon sehr abgeschreckt. Obwohl es für mich noch ging, ich war ja dann doch schon einiges gewöhnt und habe es eher als interessante Erfahrung gesehen, aber ich glaube Julia (immerhin war sie erst wenige Tage im Land) hat es glaube ich doch schon um einiges mehr mitgenommen.

Aber wir haben auch schönere Ecken von der Stadt gesehen, wie das Aquarium oder den Strand. Dennoch hatten wir nach anderthalb Tagen das Gefühl genug von der Stadt gesehen zu haben und waren auch nicht traurig, dass es nun weiterging nach St. Lucia, einem Wassernaturschutzgebiet. Lächelnd Und ich muss sagen, dass ich wirklich froh war, dass wir uns damals für Kapstadt und nicht für Durban entschieden haben. Schließlich hatten wir auch von dort eine Zusage.

leider haben wir nur wenige Fotos aus Durban... ... es war uns meistens zu unsicher, die Kameras rauszuholen Aber der Strand war schön :) Tiershow im Aquarium Fotoausstellung - Bild aufgenommen in Potsdam :D Hafen in Durban

Mit einem Mietwagen haben wir uns auf den Weg in die 300 km entfernte Gegend gemacht. Und es war für uns wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich finde man merkt schon stark, was Touristengebiete sind und was nicht. St. Lucia ist eins von diesen touristischen Zielen, eine kleine charmante Stadt, in der wir uns gleich wohl gefühlt haben. Begrüßt wurden wir in unserer Lodge mit der Warnung, dass unser Bungalow direkt an dem Weg liegt, den die Nilpferde nachts benutzen, wenn sie vom Wasser in den Wald wandern. Da wir wussten wie gefährlich Nilpferde sind, waren wir uns nicht ganz sicher, ob wir es so cool finden nachts ein paar von denen zu begegnen. Wusstet ihr, dass Nilpferde selbst Krokodile mit einem Biss auseinanderreißen können? Unglaublich die Vorstellung, dabei sehen die immer so süß aus. Lächelnd

Die Zeit in St. Lucia war wirklich schön. Wir sind auf Safari gegangen, haben eine Krokodil- und Nilpferdbootstour gemacht, haben uns am Strand einen Sonnenbrand in der Wintershitze geholt und haben uns von Affen ausrauben lassen. Lachend Wir waren am Strand und haben die Affen schon überall gesehen, aber wirklich viel gedacht haben wir uns dabei nicht. Naja ich hole meine Kekse raus und schwupps... weg waren sie. Zwinkernd Im Laufe des Tages konnten wir beobachten, dass die Affen echt gezielt vorgehen, ihre Opfer erst aus sicherer Entfernung beobachten und dann wenn sie gerade nicht hinschauen zuschnappen. Die sind echt ziemlich schlau die Tieren.

Wer hat Angst vor Krokodilen? Heimat von Krokodilen... ... und Nilpferden sind sie nicht süß? Affen am Strand Strand in St. Lucia Auf Safari - Nashorn rennt Auto hinterher Unser Guide erklärt uns, wie die Buschleute diesen Ast als Zahnbürste umfunktionieren zum Mittag gabs einen Braai Die Gegend ist ziemlich kahl, die Menschen legen absichtlich Feuer, um die Sträucher abzubrennen. In der Asche sind lebensnotwendige Mineralien für die Tiere

Ansonsten waren unsere Tage geprägt vom frühen Aufstehen (denn die Tiere sieht man meistens bei Sonnenaufgang) und viel Natur. Wir waren wie immer begeistert und ich glaube auch Julia hat sich sehr in das Land verliebt. Zwinkernd

Nachdem wir zurück in Kapstadt waren, ging es für mich langsam ans „Abschied nehmen“. Das ist mir wirklich nicht leicht gefallen, hab ich die Gemeinde und das Land doch sehr ins Herz geschlossen. Ja ich war wirklich sehr traurig und konnte gar nicht richtig glauben, dass alles nun so schnell schon wieder vorbei sein sollte.

Aber Julia wusste mich gut abzulenken, so haben wir gemeinsam das Kapstädter Nachtleben ausgetestet. Lächelnd Ziemlich gute Musik und Bands haben wir gesehen, dafür aber leider auch seeehr schlechte Cocktails getrunken. Zwinkernd Außerdem ist uns aufgefallen, dass sie Menschen sehr flirtwütig sind, ich glaube so oft wie an diesen drei Abenden wurde ich noch nie angesprochen. Die Kommunikation, in lauten Diskos eh immer schwierig, wurde durch unser Afrikaans-Englisch-Deutsch-Kaudawelsch jedoch sehr erschwert. ;) Aber es waren schöne Abende und sie haben mich auch gut von meinem Abschiedsschmerz abgelenkt. Lächelnd

Dann hieß es nur noch Koffer packen – ohh man, hatte ich viiieeele Sachen bei mir. Zum Glück hat mich der Zoll nicht angehalten, ich war mich nicht bei allen Sachen soo sicher, dass das so okay ist. Lächelnd Naja und Übergepäck hatte ich auch, aber da konnte ich zum Glück mit dem Flughafenschalterbeamten etwas verhandeln. Cool

Johannes hat mich dann noch zum Flughafen gefahren und da stand ich nun. Es war echt ein komisches Gefühl. Und auch die ersten Tage hier in Deutschland waren komisch. Ich habe mich irgendwie sehr verloren gefühlt. Sechs Monate sind wirklich eine sehr kurze Zeit, sodass ich mich gerade erst richtig gut einleben konnte. Außerdem sind mir natürlich gleich die krassen Unterschiede zwischen den zwei Ländern aufgefallen. Im Supermarkt musste ich plötzlich meine Taschen wieder selber einpacken, alle reden deutsch, es ist viel schnelllebiger, die Leute sind etwas verschlossener, etc.... aber auch trotz meiner traurigen Gefühle, habe ich mich doch sehr gefreut all meine Liebsten wiederzusehen. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal den Flughafen von Kapstadt betreten haben. Lächelnd

Es ist glaube ich wirklich wie ein Pfarrer aus Johannesburg vor circa einem Jahr zu uns meinte: Entweder verlässt Südafrika nach wenigen Tagen wieder, weil man es so schlimm findet, oder man verliebt sich für immer in dieses Land. Und ich muss sagen: Er hat Recht. Lächelnd

 

In diesem Sinne, meine Lieben, habt vielen Dank für eure tolle Unterstützung und das fleißige Bloglesen.

Es drückt euch ganz herzlich,

eure Anna Lächelnd

die letzten Grüße aus Südafrika

Donnerstag, 08.08.2013

Liebe Blogger Lächelnd

 

die letzten Wochen waren voll mit Eindrücken - es geht immer mehr ans Verabschieden und nebenbei habe ich auch noch Besuch aus Deutschland da. Da vergeht die Zeit wie im Fluge und ich bin noch gar nicht dazu gekommen, hier alles zu verewigen. Aber das hole ich die Tage noch nach.

 

Nun heißt es hier erstmal Tasche packen, Büro leer räumen und noch einen letzten Spaziergang am Strand zu machen. Lächelnd

 

Ich freue mich euch alle in Deutschland wieder zusehen. Lächelnd Trotz der Freude ist gerade aber auch viel Abschiedstrauer dabei, so habe ich mich hier doch schon sehr eingelebt und viele tolle Menschen kennengelernt...

 

Toll, dass ihr bis zum Ende unseren Blog verfolgt habt. Die Tage folgt dann noch eine kleine Berichterstattung von den letzten Tagen hier. Lächelnd

 

Es drückt euch ganz lieb,

eure Anna

Anna als Tourist

Mittwoch, 10.07.2013

 

 

Hallo ihr Lieben,

nun ist wieder etwas Zeit ins Land gegangen, hier in Kapstadt ist viel passiert und ich möchte euch gerne daran teilhaben lassen. Lächelnd 

Momentan befinde ich mich allein zu Hause. Marius ist nun auch nach Deutschland gegangen und Ukumi (der Hund) ist bei Bekannten untergekommen. Die ersten Tage war es ziemlich komisch, vor allem abends. Das Haus ist schon etwas älter und macht ziemlich viele Geräusche. Vor allem, wenn es draußen windig ist. Ich hab mich schon etwas gefürchtet und hatte einige Probleme mit dem Schlaf. Immer wieder bin ich nachts aufgewacht, oder habe so einen leichten Schlaf gehabt, dass ich überhaupt nicht erholt war am Morgen. Aber nachdem ich nun ein paar extra Sicherheitsmaßnahmen angebracht habe, geht es mir etwas besser und ich kann mich langsam an die neue Situation gewöhnen und auch die positiven Seiten daran genießen Zwinkernd

Mein Mentor Johannes befindet sich immer noch im Study Leave (Studienurlaub), sodass ich für vier Wochen alleine im Büro gearbeitet habe. Von den ersten zwei Wochen hab ich euch ja schon im letzten Blogeintrag erzählt. In den anderen zwei Wochen waren Schulferien, sodass wir kein Program mehr hatten - außer Hauskreis - und ich mich um ein paar andere Aufgaben gekümmert habe, zu die sonst keiner kommt. Sprich: Auto in die Reparatur bringen, neue Quartalplanung, Materialraum aufräumen und und und... an dem Materialraum habe ich echt tagelang gesessen und naja, ihr wisst ja, wie gerne ich aufräume^^ Aber es war auch eine ganz entspannte Zeit, da ich meinen Tag frei gestalten konnte und auch wirklich nicht zuviel arbeiten musste. Zwinkernd

Leider lief der Hauskreis in der Zeit nicht wie gewünscht, da viele in den Urlaub gefahren sind, oder andersweitig verplant waren, sodass wir, nachdem wir dreimal nur zu Zweit gewesen sind, uns dafür entschieden haben, nun für den Rest der Ferien zu einem Abendprogram einer anderen Gemeinde zu gehen. Dort wird zwar die ganze Zeit nur Englisch gesprochen, aber ich komme eigentlich immer ganz gut mit Lächelnd Und auch die Art wie in der Gemeinschaft der Glaube miteinander geteilt wird, finde ich sehr schön, sodass ich sehr gerne dahin gehe und viele neue Inspiration mitnehmen kann. Lächelnd

Nach den vier Wochen, habe ich nun noch zwei Wochen frei ehe es wieder mit der Gemeindearbeit losgeht. Lächelnd Viel Zeit also, um sich noch ein wenig die Gegend anzusehen und die Zeit hier zu genießen. Lächelnd

Viel Zeit verbringe ich an dem Strand direkt vor unserer Haustür. Lächelnd Auch wenn es zu kalt ist, um sich zu bräunen, ist es jetzt doch angenehmer hier, als im Sommer. Ich habe nämlich herausgefunden, dass der Sommer hier keine wirkliche „am-Strand-liege-Zeit“ ist, da der Wind sehr stark ist (was auf Dauer sehr unangenehm ist, weil einem die Sandkörner immer ins Gesicht fliegen). Zudem ist das Wasser jetzt im Winter wärmer als im Sommer, da sich irgendwelche Strömungen geändert haben Zwinkernd  Momentan haben wir hier so um die 10 - 15 Grad und es ist eigentlich ganz angenehm, sich dick angezogen an den Strand zu setzen und die Ruhe zu genießen. Nicht umsonst wird Meeresrauschen oft als Entspannungsmusik benutzt. Lächelnd Bei guten Wetter versuche ich eigentlich jeden Tag ans Meer zu gehen. Schade, dass wir in Potsdam kein Meer vor der Haustür haben. Ich glaube, dass werde ich sehr vermissen...

Impressionen vom Meer I Impressionen vom Meer II Impressionen vom Meer III Blick auf den Tafelberg unser Frack - wurde schon etliche Male weggesprengt, aber sichtbare Veränderung sind kaum wahrzunehmen ;) Impressionen vom Meer IV Impressionen vom Meer V Tafelberg endlich sind die Wellen so hoch, dass sich auch Surfer an unserem Strand tummeln :)

Zudem habe ich eine neue Leidenschaft entdeckt, das Stricken - lässt sich super vereinen: Meer und Stricken Lächelnd Ich hatte ja schon mehrmals damit angefangen, aber dann immer schnell wieder aufgehört, da es immer scheußlich aussah. Jetzt mit etwas Zeit und Übung bin ich ganz gut darin und habe nun angefangen einen Schal zu stricken. Die erste Wolle war schnell verstrickt, aber jetzt mit der zweiten wird es wohl etwas länger dauern. Zwinkernd Das meiste habe ich mir übers Internet beigebracht, aber da ich es ja schonmal gelernt hatte, war es mehr eine Auffrischung, als etwas Anderes. Aber es ist wirklich erstaunlich, wie viele Leute ihre Zeit damit verbringen Youtube-Videos über das Stricken zu drehen Zwinkernd

mein Meisterwerk :D

Wenn ich nicht gerade am Strand bin, dann schau ich mir Dinge an, die mein „Baedeker Reiseführer Kapstadt“ als Must-Have bezeichnet ;) In einer nächtlichen Aktion hab ich mir das ganze Buch durchgelesen und alles rausgeschrieben, was für mich interessant klingt. Nun hab ich eine lange Liste und je nach Lust und Laune mache ich dann die ein oder andere Aktion Lächelnd Aber alles ganz entspannt und ich habe auch keinen Anspruch, alle Dinge auf meiner Liste abzuarbeiten, schließlich muss man sich ja auch noch einen Grund behalten, nochmal wiederzukommen Zwinkernd

Hier eine kleine Auswahl an Aktivitäten, die ich unternommen habe:

Kapstadt und Umgebung bietet für Wanderfreunde ja viele tolle Wege. Da ich nun alleine unterwegs bin, hielt ich es aber für sicherer einen bekannten Weg zu gehen. So bin ich an einem sonnigen Tag nochmal auf den Signal Hill gewandert. Tobias, ich und Marius sind dort schoneinmal abends zum Vollmond hochgewandert. Es ist ein toller Weg und diesmal war er zum Glück nicht völlig verstopft von Menschenmassen. Lächelnd Diesmal habe ich mich für den „Kletterweg“ entschieden, auch wenn es sich leider nur um einen 10 Minuten Miniklettersteig gehandelt hat. Der Rest war ganz normaler Wanderweg. Oben angekommen habe ich den schönen Ausblick genossen, den Paraglidern zugesehen die von der Hälfte des Weges aus starten und auch ein wenig mein Buch gelesen, was ich extra mitgeschleppt habe. Lustig fand ich, dass deutsche Pärchen hinter mir - „Sie“ wollte das „Er“zig Fotos von ihr macht - „noch ein Sprungfoto“, „und hier, ist die Aussicht so schön“. Und als sie mit der ersten Runde durchwaren, meinte sie: „so und jetzt ziehe ich meinen rosa Pullover an und dann machen wir jedes Foto nocheinmal“ :D Aber er hat gut durchgehalten Zwinkernd Hat mich stark an Tobi und mich erinnert, weil ich auch so gerne Fotos gemacht habe. Aber extra Wechselkleidung habe ich nie mitgenommen Zwinkernd

Blick vom Lions Head noch mehr Aussicht Paraglider 

Vor wenigen Tagen habe ich den Rosengarten in Durbanville besucht. Der Rosengarten ist wohl der ganze Stolz von Durbanville, da dort über 300 verschiedene Rosenarten wachsen. Leider hab ich etwas die falsche Jahreszeit erwischt, da viele der Sträucher schon abgeblüht waren, aber trotzdem waren überall noch mindestestens eine Rose an den Sträuchern. Außerdem war der Eintritt kostenlos, also gab es auch nicht worüber ich mich ärgern konnte. Lächelnd Ich war ganz überrascht, wie viele verschiedene Rosenarten es gibt - einige wuchsen sogar an Bäumen. Ich fand es ganz toll, an all den verschiedenen Blumen zu schnuppern und habe dabei eine neue Erkenntnis gewonnen. Kennt ihr diesen Rosenduft, den es immer in den Seifen und so gibt? Ich finde den ja ganz furchtbar und dachte immer, dass die Industrie das bloß nicht besser hinbekommt. Aber die meisten Rosen riechen ja wirklich so... unglaublich. Zwinkernd Den süßen Rosenduft den ich kenne und liebe, habe ich leider nur bei wenigen Rosen gefunden. Alle anderen Rosen haben entweder gar nicht, oder nach Seife gerochen Lachend Nach dem Rosengarten habe ich mir noch ein wenig die Stadt angesehen, aber so spannend war es da nicht. Es war nur auffallend wie viele Liquore Stores es in der Gegend gab. Auf einer Straße habe ich fünf davon gefunden. In Kapstadt kann man im Supermarkt nur Wein kaufen. Bier und Spirituosen kann man dann in diesen Stores kaufen. Auch wenn der Alkoholverkauf auch nur wochentags bis 18 Uhr erlaubt ist und man Alkohol nicht auf der Straße trinken darf. Dafür darf man in die meisten Restaurants seine eigenen Getränke mitbringen... spannend, wie unterschiedlich so der Umgang damit ist. Zwinkernd

  Rose Rose Rose meine Lieblingssorte... riecht so, wie eine Rose riechen sollte :) Rose Rose

In einem spontanan Anflug von „ach ich müsste man was kulturell wertvolles machen“, bin ich an einem Tag in die Nationalgallerie der Stadt gegangen... naja... auf mich hat das alles ein wenig wahllos, bunt durcheinander gewürfelt gewirkt. Ich habe weder eine Struktur feststellen können, noch waren die Kunstwerke sehr „südafrikanisch“. Lachend Also natürlich einige, aber nur wenige. Aber das Beste waren zwei Filme, die ausgestellt wurden. Total fassungslos habe ich minutenlang auf den Bildschirm geschaut und konnte beim besten Willen, keinen Sinn hinter dem sehen, was ich da vor mir hatte. Aber vielleicht habe ich auch nur keine Ahnung von Kunst.^^ Ich sah einen Mann, der als Kronleuchter verkleidet war, ansonsten seeehr wenig anhatte, dafür aber Absatzschuhe, in denen nur wenige Frauen laufen können. Naja und er ist durch ein Township bei Johannesburg getanzt und hat dabei komische Bewegungen gemacht. Vielleicht wollte er das Licht der Welt sein.. ich weiß es nicht. Aber nicht alle Townshipbewohner fanden das sonderlich lustig, oder inspirierend für sich... Naja ihr seht, ich hatte meinen Spaß in der Nationalgallerie, aber ich glaube ich würde nicht nochmal reingehen Zwinkernd

  Südafrikanische Werke Südafrikanische Werke Südafrikanische Werke Südafrikanische Werke Kronleuchter-Künstler ;) Künstler

Gestern hab ich mich dann vollständig als Tourist geoutet und habe mich in einen der roten Sightseeingbusse gesetzt. Lächelnd Zwar kannte ich alle Strecken schon auf der Route, aber ich war auf die Hintergrundinformationen gespannt, die man auf soeiner Fahrt bekommt. Es war eine schöne zweistündige Tour, in der ich spannende Geschichten gehört habe. So gibt es zum Beispiel in Kapstadt eine Brücke, mit vielen Mündungen, wovon manche auf der Autobahn enden und manche einfach in der Luft enden, so als wäre vergessen worden, dort weiterzuarbeiten... Zwinkernd Ich habe diese Brückenenden schon oft gesehen, aber seit gestern weiß ich warum das so ist Zwinkernd Aber auch über die Arpartheid wurde viel berichtet, ein spannendes Thema.

  weitere spannende Geschichte: Makler erzählen immer diese Gegend sei windstill aber die Bäume zeigen eindeutig etwas anderes ;)

Als Tobi sich in der Gemeinde verabschiedet hat, meinte eine Frau aus der Gemeinde, dass sich das Leben für mich (als Frau allein) hier nochmal deutlich ändern wird. Erst dachten wir nicht groß darüber nach, aber langsam merke ich doch, was sie gemeint hat. Ich bin schon sehr vorsichtig geworden, vermeide es spät in der Gemeinde zu sein, gehen nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr raus (leider wird es ja immer schon sehr früh dunkel - so gegen 18 Uhr) und dennoch hat es mich vor ein paar Tagen wieder erwischt. Ich war in der Stadt unterwegs und hatte meinen Rucksack dabei. Als ich in einer ziemlich belebten Gegend, etwas gegessen habe, hatte ich meinen Rucksack natürlich neben mir. Naja und wie das dann eben so ist. Ein Mann quatscht mich an und fragt mich nach dem Weg und ehe ich mich versah, hatte mir sein Komplitze auch schon den Rucksack geklaut. Geschockt bin ich durch die Gegend gelaufen (in dem Rucksack war ja alles, von Fahrkarte bis Haustürschlüssel, ich  wäre also nicht mal mehr nach Hause gekommen) und habe den Mann gesehen, der meinen Rucksack in der Hand hielt und wegging. Ich ihm also hinterher und hab mir meinen Rucksack wiedergeholt. Zum Glück hat er sich nicht gewehrt oder so... war wohl mein Glück, dass wir in so einer belebten Gegend waren. Im nächsten unüberlegten Moment, habe ich den Dieb dann auch noch versucht festzuhalten. Er hat dann aus Panik seine Jacke zerissen (an der ich ihn festgehalten habe) und ist weggerannt. Als ich später darüber nachdachte, war es natürlich nicht so schlau von mir. Schließlich wusste ich ja nicht wie gewaltbereit der Mann ist. Aber auf der anderen Seite waren auch zig Leute um mich herum... aber nochmal werde ich das wohl nicht machen. *mmhh* Aber naja, danach war ich erstmal ziemlich geschockt. War ja nun auch das zweite Mal in weniger Zeit, dass ich beklaut wurde und diesmal hätte es echt übel für mich ausgesehen. Ich war echt dankbar, dass ich es so schnell mitbekommen habe, der Mann dann auch keine Gegenwehr gezeigt hat, mir meine Sachen wiederzugeben und ich mich damals für einen roten Rucksack entschieden habe Lächelnd Ich hab nämlich damals überlegt zwischen rot und schwarz ... einen schwarzen Rucksack hätte ich definitiv nicht so schnell entdeckt in der Menge Lächelnd Nunja, nun bin ich noch vorsichtiger und nehme nur noch meine Handtasche mit, die ich vor dem Bauch tragen kann.

Aber nun bin ich nicht mehr Lange alleine hier. Bald kommt mich eine Freundin besuchen, worauf ich mich schon sehr freue. Sie wird mit bei mir wohnen und wir wollen nochmal gute 2 ½ Wochen hier in Kapstadt und Umgebung verbringen. Lächelnd Tja und nachdem, bin ich auch schon wieder zu Hause. Zwinkernd Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Bis dahin lasst es euch gutgehen. Lächelnd

Ich verabschiede mich hier erstmal wieder Lächelnd

Ich schicke euch ganz liebe Grüße,

Eure Anna

Liebe Grüße :)

 

erster Gruß aus Deutschland

Montag, 10.06.2013

 

 

Liebe Blogger,

 

nun bin ich schon wieder fast zehn Tage hier in Deutschland.
Es ist alles so surreal, „gestern noch in Cape Town, heute wieder in Berlin“.
Vielleicht könnt ihr ja nachvollziehen, was ich meine….nun ja.

Anna muss sich nun alleine „durchschlagen“, aber, das könnt ihr ja nun selber hier immer lesen. Komisch (auch für mich), jetzt mal „auf der anderen Seite des Blogs“ zu sitzen.  
Lächelnd

Alles Gute meiner lieben Anna.
Nochmal vielen lieben Dank für all‘ eure Unterstützung !!

Tja, und nun: los geht’s.  Lächelnd

Bis bald dann,

mal hier oder da.   Zwinkernd
Euer Tobias

 

Anna´s erste Woche alleine in Kapstadt

Montag, 10.06.2013

 

 

So, da Tobias nun schon seit über einer Woche wieder zurück in Deutschland ist, werde ich euch ab jetzt hier auf dem Laufenden halten. Lächelnd Die letzte Woche war ziemlich turbulent, deswegen hier eine Kurzübersicht...

30.05.13 - Donnerstag

Tobi´s letzter Tag hier in Südafrika stand auf dem Plan. Seit Tagen hatten wir mit gemischten Gefühlen diesem Tag entgegengeblickt und nun war er wirklich da. Ich finde es wirklich erstaunlich, wie schnell die Zeit vergangen - plötzlich kommen einem 4 Monate vor wie nichts. Aber ich denke das ist ganz normal in Anbetracht der Tatsache, dass so viele neue und schöne Eindrücke auf uns eingeprasselt sind. Da vergeht die Zeit eben schneller.

Also wie gesagt, der letzte Tag stand bevor. Donnerstag´s organisiert unser Anleiter für den angrenzenden Kindergarten immer eine kleine Andacht. Mal in Form einer Bastelaktion, mal wird den Kindern ein kleines Theaterstück vorgespielt. Wir haben bei den Theaterstücken in den letzten Wochen schon ein paar mal ausgeholfen und für diese Woche stand wieder Eins auf dem Plan. Gerne hätte Tobi den Tag natürlich frei gehabt, um in Ruhe seine Tasche zu packen. Aber da unser Anleiter auch nicht da war, hätten uns ohne Tobi ein Schauspieler gefehlt. (Außerdem wurde Tobi in den letzten Theaterstücken ein großes Talent bescheinigt Zwinkernd ) Also machten wir uns am Morgen nochmal zusammen auf den Weg zur Arbeit und bereiteten das Theaterstück mit drei anderen Damen vor. Diese Woche ging es um Mose und die Befreiung der Ägypter. Tobi hatte die Rolle von „Gott“ inne. Eine der beliebtesten Rollen unter uns, weil man versteckt hinter der Kirchenbank in ein Mikro reinsprechen darf und die Kids immer ganz aufgeregt sind, wo denn die Stimme plötzlich herkommt. Lachend Immer wieder eine lustige Sache.

Nachdem das Theaterstück beendet war, ist Tobi mit dem Bus nach Hause gefahren und ich musste noch ein paar Sachen in der Gemeinde erledigen. Zum Jugendprogramm am Donnerstag Abend musste ich heute zum Glück nicht kommen, sodass ich Tobias in Ruhe zum Flughafen bringen konnte. Wir waren etwas aufgeregt, ob wie all die Sachen in Tobi´s Rücksack bekommen würden und ob wir es rechtzeitig zum Flughafen schaffen. Wir hatten es nämlich Tage zuvor mitbekommen, was es bedeutet im Kapstädter Nachmittagsverkehr festzuhängen und ich kann euch sagen, dass macht echt keinen Spaß.

Die Mieten im Zentrum Kapstadt´s sind nämlich ziemlich teuer, sodass sich die meisten Leute etwas außerhalb etwas suchen und dann in der Stadt ihre Arbeit haben. So gibt es dann jeden Morgen in die Stadt rein und jeden Abend aus der Stadt raus einen mega Stau. Man tut also gut daran zu dieser Zeit nicht diese Strecke zu fahren, nur hatten wir diesmal leider keine Wahl, denn Tobi´s Flieger würde bestimmt nicht auf uns warten. Zwinkernd

Also haben wir uns von Marius eine Alternativroute geben lassen und sind gut 3,5 Stunden vor der Abflugzeit losgefahren. Etwas früh denkt ihr jetzt? Zwinkernd Ja, dass stimmt. Aber ich wollte Tobi nicht fliegen lassen, ohne mit ihm nochmal am Strand spazieren zu gehen. Jetzt wo es hier langsam etwas kälter wird, finde ich das Meer noch schöner. Es schlägt richtig hohe Wellen und wirkt fast ein bisschen unheimlich. Großartig Lächelnd So haben wir da noch eine halbe Stunde verbracht, eher wir dann wirklich losmussten. Die Alternativroute war großartig und wir waren viel schneller am Flughafen als wir es gedacht hätten - zum Glück.

Schon oft hatten wir gehört, dass die Fluggesellschaften sehr streng sind was die Maximalgewichtsgrenze angeht. Wir haben hier einige Leute kennengelernt, die bei Lufthansa arbeiten und für die Berechnungen des Flugzeuggewichtes zuständig sind. Interessant, wenn man bedenkt wir lebensnotwendig es ist, damit der Sprit unterwegs nicht ausgeht. Deswegen waren wir drauf vorbereitet, hohe Gebühren zahlen zu müssen, wenn das Gepäckstück mehr als 23 kg schwer ist. Doch jetzt da wir noch so viel Zeit hatten, konnten wir das ja vorher überprüfen und zur Not noch umpacken. Also nichts wie hin zur Wage und wie hätte es nicht anders sein sollen, der Rucksack war 3 kg zu schwer. *mist* also sind wir noch schnell zur Seite gegangen und haben noch einige Hosen und die Zahnbürste *grins* in das Handgepäck gepackt. Nach einigem hin- und herräumen war es dann geschafft. 22.8 kg zeigte die Wage an. Und nachdem ich noch all die Schlösser und Sicherheitsvorkehrungen am Rucksack getroffen hatte (es werden nämlich öfters mal Sachen aus dem Rucksack geklaut), zeigte die Wage am Schalter dann genau 23.00 kg an. Hach waren wir stolz auf uns. Lächelnd

Leider haben wir es vorher nicht mehr geschafft, uns online einzuchecken, sodass leider kein Platz am Gang oder Fenster mehr frei war, sondern nur noch irgendwo mittendrin. Aber Tobi scheint den Flug trotzdem gut überstanden zu haben. Zwinkernd

Doch bevor es zur Sicherheitskontrolle ging, hatten wir zum Glück noch etwas Zeit, um zusammen einen Kaffee zu trinken - also naja, eigentlich hab ich nur n Kaffee getrunken^^ - und um uns zu verabschieden.

Puuh, nun stand die erste Herausforderung für mich auf dem Plan. Nämlich den Weg zurück nach Hause zu finden und das im Dunkeln. Ich hatte mir vorher zwei verschiedene Routen rausgesucht. Leider habe ich dann irgendwie Beide verpasst, aber wie durch ein Wunder bin ich doch ohne mich zu verfahren, nach Hause gekommen. Zu Hause hat mich dann ein wunderbares Überraschungsabschiedsgeschenk von Tobi erwartet. *hihi* Ich habe mich sehr gefreut. Lächelnd 

Die erste Nacht war dann doch ziemlich schlaflos. Das Gehirn spielt einem ganz schöne Streiche, wenn man plötzlich alleine in einem Haus ist. Jeder Windhauch (und davon haben wir hier viele) hat sich wie etwas sehr unheimliches angehört. Zum Glück hat sich das in den kommenden Tagen noch gelegt. 

 

Abschiedsspaziergang am Strand und die Sonne hat für Tobi nochmal um die Wette gestrahlt letztes gemeinsames Foto


31.05.13 - Freitag

Der Freitag begann also ziemlich müde für mich. Und das obwohl doch der Freitag immer der anstrengendste Tag von allen ist. Jungschar stand wieder auf dem Programm. Und da Johannes unser Anleiter ja weiterhin im Study Leave ist, lag also die ganze Verantwortung und Vorbereitung nun bei mir. So fuhr ich also sehr früh in die Kirche, ging einkaufen, bereitete die Kisten für die jeweiligen Gruppen vor und 13.20 Uhr ging es dann auch los. Und es ging gleich voll los, da wir ein paar neue Regeln einführen wollten. Das forderte unsere ganze Aufmerksamkeit, aber es klappte erstaunlich gut. Nachdem alle 60 Kids dann von der Schule zur Gemeinde transportiert waren, haben wir sie alle zusammengetrommelt, um vor dem Essen noch ein gemeinsames Lied zu singen. Puuh, es ist wirklich nicht einfach 60 Kinder still zu bekommen. Aber wir haben jetzt ein Zeichen eingeführt, was bedeutet, dass sie still sein müssen. Und auch wenn es wirklich lange dauert, so haben sie dann alle irgendwann den Mund gehalten (vielleicht hat auch der große Hunger sie dazu getrieben ^^). Wir haben unser Lied gesungen und dann konnten sie Essen gehe, ehe es dann in die unterschiedlichen Gruppen ging. Meine Hauptaufgabe war getan und da ich keine Gruppe hatte, war es nun nur noch meine Aufgabe, immer mal wieder in die Gruppen zu schauen, ob auch alles in Ordnung war.

Lustig an diesem Tag war, dass die Kids nun langsam mitbekommen hatten, dass ich in der Zeit das Sagen habe, wo Johannes nicht da war und deswegen ziemlich oft zu mir gekommen sind, um mit mir zu reden. Und so hörte ich die ganze Jungschar über zwei bedeutende Fragen. 1.) Was gibt es heute zu Essen? 2.) Hast du dir die Haare geschnitten? Lachend ... ich weiß nicht, ob Tobi euch berichtet hat, dass wir drei Tage zuvor beim Friseur waren? Und wie ich versucht habe, durch eine geschlossene Glastür zu gehen und die Tür leider gewonnen hat?^^ ....

Nun ja, irgendwann war die Jungschar auch vorbei und es lief eigentlich ganz gut. Ich war ganz zufrieden, wenn auch sehr geschafft und hab mich auf den nach Hause weg gemacht.

Ich muss sagen, die ersten Tage nach Tobi´s Abreise waren ziemlich komisch. Da wo vier Monate lang ein Gesprächspartner an meiner Seite war, war plötzlich niemand mehr. Das war am Anfang echt gewöhnungsbedürftig. Gerade weil im Büro damit nun gleich zwei Menschen weg sind und ich da erstmal ganz alleine bin. Aber ich habe mich daran auch schnell gewöhnt und  mein Anleiter hat mir auch genug Aufgaben da gelassen, sodass mir auf jeden Fall nicht langweilig wird. Zwinkernd

01.06.13 - Samstag

Heute stand das Winterfest auf dem Plan - lustig, Anfang Juni Winterfest zu feiern. Lächelnd Aber zur Feier des Tages wurde es auch richtig kalt und ich habe es richtig bereut, nicht noch wärmere Sachen mit nach Kapstadt genommen zu haben. Das Winterfest bestand aus einem Bazaar/ Flohmarkt und ein paar Essensständen. Zudem haben ein paar Jugendliche und ich einen Saftstand gehabt Zwinkernd Wir waren überrascht, dass die Kids trotz des kalten, regnerischen Wetters draußen, so viel Saft getrunken haben und wir einen guten Umsatz gemacht haben. Zudem habe ich mich ein wenig auf dem Flohmarkt umgesehen und mir ein Buch für 1,50 € gekauft - von Paulo Coehlo, 11 Minuten. Ein sehr gutes Buch, wie ich die Tage darauf feststellen durfte. Lächelnd

Ansonsten ist nicht viel Aufregendes passiert. Lächelnd

 

Bazaar in den Gemeinderäumen unser Blick auf den Tafelberg an diesem Tag und der verregnete Blick aus dem Fenster... tolles Abschiedsgeschenk, oder? ;)


02.06.13 - Sonntag

Heute war ein historischer Tag für Kapstadt. Denn es kam kein Regen mehr von Himmel, sondern Hagel. Hier in Kapstadt ist es nicht so, dass es den ganzen Tag durch regnet. Sondern es gibt immer einen heftigen Schauer und dann ist es wieder vorbei, ehe der nächste Schauer kommt. Als der Hagel runterkam, waren die Straßen teilweise innerhalb von wenigen Minuten weiß. Marius, der junge Mann bei dem ich wohne, meinte, dass er sowas hier in der Stadt selbst noch nie erlebt hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade unterwegs zum Abendgottesdienst und durfte mit ansehen, wie sich ganz viele Kapstädter mit dem Schnee haben fotografieren lassen. Da bekam ich nochmal mehr ein Gefühl davon, wie ungewöhnlich das hier ist.

Der Abendgottesdienst zum Thema „shine like a moon“ war sehr schön, wenn auch wegen des schlechten Wetter nicht besonders voll. Die Predigt wurde auf Englisch gehalten und ich war sehr froh, dass ich es gut verstand und der Predigt gut folgen konnte. Lächelnd

Am Abend hat mich Marius mit nach Hause genommen. Was ein bisschen problematisch am kalten Wetter hier ist, ist die schlechte Isolierung der Häuser. Die Fenster sind irgendwie alle undicht und so kühlt es sich im Haus ganz schön ab. Heizungen gibt es auch nicht, nur Heizstrahler die per Strom betrieben werden. Ich hab zum Glück einen in meinem Zimmer und einen im Büro. Da kann ich es mir dann ein wenig warm machen, auch wenn ich diese Heizstrahler für ganz schöne Stromverschwendung halte und mich frage, warum die Häuser nicht den Temperaturen angepasst sind.

 

Schnee in Kapstadt I Noch mehr Schnee ^^ Schneematsch...


03.06.13 - Montag

Heute war mein freier Tag, den ich dafür nutzen wollte, mich dem kalten Wetter anzupassen. So bin ich losgezogen und habe mir einen dicken, warmem Wollpulli gekauft. Tolle Erfindung, diese Wollpullis. Lächelnd Lustig fand ich, dass anscheinend in diesem Kaufhaus eine Rabattaktion lief, ohne das diese irgendwo angekündigt wurde. (Nicht wie in Deutschland, wo alles Rot blinkend, darauf hinweist.^^) Auf jeden Fall musste ich bei den zwei Einkäufen die ich gemacht habe, an der Kasse immer weniger bezahlen, als auf dem Kassenschild stand. Auch nett. Lächelnd 

Am Abend kam dann noch ein Bekannter vorbei, der mit seinem Motorrad in den Regen gekommen war. Wir aßen zusammen zu Abend und ich half ihn dann noch bei seinem Kunstprojekt. Ein Foto zum Thema... mmhh habe ich vergessen. Naja ihr könnt ja selber sehen und eurer Interpretation freien Lauf lassen. Zwinkernd

 

das Kunstprojekt


04.06.13 - Dienstag

Die neue Woche wollte vorbereitet werden und so hieß es heute wieder früh im Büro zu erscheinen. Nun hatte ich alles alleine zu erledigen, aber zum Glück wusste ich auch, dass es die letzte volle Woche vor den Ferien ist. Mein Anleiter ist noch 5 Wochen im Study Leave, aber da ab nächster Woche die Ferien beginnen, gibt es ab dann nicht mehr so viel zutun. Als erstes hatte ich ein Vorbereitungstreffen für Ynot, unserem Jugendprogramm am Donnerstag Abend, welches ich und Karl halten sollten. Dann musste ich mich um die Autobatterie unseres Buses kümmern - die Jungscharkids hatten am Freitag wohl am Licht rumgespielt und nun war die Batterie tot - und dann musste auch noch der Hauskreis für heute Abend und Jungschar für Freitag vorzubereiten.

Der Tag verging also wie im Flug. 17:00 Uhr hatte ich noch eine Skypeverabredung mit Julia. Sie will mich Ende Juli besuchen kommen *freu* und es gibt noch einiges für diese Zeit zu planen. Lächelnd Außerdem bin ich ganz gespannt darauf zu wissen, wie es meinen Freunden daheim mit der Bachelorarbeit ergeht - puuh, es klingt nach ganz schönem Stress. Da freu ich mich ja schon, wenn ich mich ab Oktober auch in die Arbeit stürzen darf...

Am Abend hatten wir dann noch Hauskreis. Diesmal haben wir uns in der Kirche getroffen. Zwar waren diesmal nur 3 Leute da, doch es war ein sehr schöner Abend. Lächelnd 

Da es Dienstag Abend immer so spät wird, durfte ich mir dann den Dienstbus nehmen, um nach Hause zu fahren. Also ich muss ja sagen, dass  mir dieser rießen Bus am Anfang ganz schön suspekt war. Aber jetzt, nachdem ich ihn ein paar mal gefahren habe, finde ich ihn ganz wunderbar. Lächelnd Wenn man einmal verstanden hat, wie diese alte Gangschaltung funktioniert, fährt er auch echt gut. Und man sieht alles viel besser, da man viel höher sitzt als alle Anderen. Also mir machts Spaß. Lächelnd Den Bus werde ich ganz schön vergessen wenn ich nach Hause fahre. ^^

Wir hatten als Familie damals auch so einen großen Bus. Und ich weiß noch, dass meine großen Geschwister sich einmal im Urlaub auf einem Campingplatz hinter das Steuer des Buses setzen durften. Nur ich, deren Beine wahrscheinlich noch nicht mal bis zu den Pedalen gereicht haben, durfte nicht. Nun habe ich also meine erste Buserfahrung auch nachgeholt und finde es noch ein bisschen trauriger, dass wir unseren grünen Bus damals weggeben mussten. Zwinkernd

 


05.06.13 - Mittwoch

Heute war ich nur kurz im Büro, um nochmal Ynot vorzubereiten. Hach, ich muss sagen, dass es mir echt schwer gefallen ist, dieses Thema vorzubereiten. In der Uni, da setzt man viel auf logisch durchstrukturierte Vorträge, um ein Thema umzusetzen. Bei den Kids konnte ich das natürlich nicht machen und das hat mir einige Zeit und Nerven gekostet. Aber gegen 14 Uhr habe ich dann auch Schluss gemacht und bin noch ein bisschen durch Kapstadt gebummelt. Hatte ein paar kleinere Gespräche mit einigen Straßenhändlern und habe Postkarten gekauft - schließlich habe ich noch ein paar Leute, denen ich eine schreiben möchte. Lächelnd 

Außerdem hab ich eine tolle Entdeckung bei uns in der Gemeinde gemacht. Wir haben in einem Raum einen rießigen Büchertisch, mit etlichen Büchern. Dieser war mir schon öfters aufgefallen, aber erst am Mittwoch ist mir aufgefallen, dass dieser mir ganz nützlich sein könnte. Ich hab nämlich alle meine mitgebrachten Bücher schon ausgelesen und hier deutsche Bücher kaufen ist ziemlich teuer. Also leih ich mir jetzt dort immer Bücher aus und bringe sie 4 Tage später wieder mit. Es wird hier in Kapstadt nämlich immer ziemlich schnell dunkel (kurz vor 18 Uhr). Und da man dann nicht mehr alleine rausgehen sollte, bleib ich abends immer hier zu Hause. Da sind die Bücher ein guter Zeitvertreib. Lächelnd

 

Sonnenuntergang auf dem nach Hauseweg


06.06.13 - Donnerstag

Der Tag heute begann gut. Ich war wieder im Büro, hab das ein paar letzte Sachen für Ynot vorbereitet und 18. 30 Uhr ging es dann auch los mit dem Programm. Es lief ziemlich gut und ich war sehr zufrieden. Lustig war, dass ich für diesen Abend Suppe machen sollte. Da ich nicht so viel Zeit hatte, habe ich auf fertige Butternutsuppe zurückgegriffen und die warm gemacht. Die Kids waren begeistert und haben mich gefragt, wie lange ich denn dafür gebraucht habe. Aus Spaß habe ich gesagt 5 Stunden. Ich dachte ja, dass jeder mitbekommen hatte, dass das ein Spaß war. Schließlich hatte eine Mitarbeiterin mich immer aufgezogen: „Ich dachte ihr Deutschen könnt gute Suppen machen. Und du kaufst Fertigsuppe“. Aber das ist bei einigen Kids wohl nicht angekommen und noch Tage später sprechen mit Eltern der Kinder auf diese wunderbare Suppe an, von denen ihre Kinder geschwärmt hätten und das ich daran ja so lange gestanden hätte. Lachend

Nach Ynot, wollte ich noch mit Tobias Sykpen. Und der unschönere Teil des Abends begann - aber nicht wegen unserem Skypen... Hier in Südafrika ist es mit der Kriminalität ja gar nicht so weit her, weswegen die meisten Häuser besondere Sicherheitssysteme haben. Bei uns in der Kirche gibt es einen Alarm und viele Eisentüren, zur Sicherheit. Als ich Abends dann alleine in der Kirche war, habe ich die Eisentüre zugemacht, damit wir in Ruhe Skypen konnte. Nach ca. 30 Minuten Gespräch, klingelte es an der Tür. Erst wollte ich nicht hingehen, aber dann sah der Mann auf dem Bildschirm aus wie ein Sicherheitsbeamter und ich wollte nachsehen, was er von mir wollte. Vielleicht wundert er sich ja, dass hier so spät in der Nach noch Licht an ist. Also sag ich zu Tobi nur noch: „Warte mal kurz, es klingelt“ und weg bin ich. Ich geh raus, durch die Gittertür und spreche mit dem Mann, der sich nur als Bettler entpuppt. Nachdem ich ihn wieder weggeschickt habe, möchte ich zurück ins Büro gehen, doch was ich nicht bedacht hatte, ist dass ich die Gittertür ja vorher gesichert hatte. Und ich war in der Eile natürlich ohne Schlüssel losgegangen. Ohh man. Ich dachte nur, was sich Tobi denn jetzt denken muss. Mir hätte ja auch sonstewas passiert sein können, dass kann er am Computer in Deutschland natürlich nicht ahnen. Und auch mir war es etwas unheimlich so alleine in der Kirche, zudem es fast pausenlos an der Tür klingelte, was ich natürlich ignorierte. Nach fast 2,5 Stunden des Wartens, kam mir dann Karl zur Hilfe (Tobi hatte ihn gebeten mal nachzusehen) und ich konnte meinem völlig besorgten Tobi endlich anrufen und sagen, dass alles in Ordnung ist. Die Nacht habe ich dann unruhig auf der Gästematratze von Karl verbracht.

07.06.13 - Freitag

Gegen 7 Uhr bin ich dort wieder aufgewacht und habe mich auf den Weg zur Kirche gemacht, in der Hoffnung, dass ich die Erste bin und niemand erschrecken muss, weil im Büro noch Licht brennt und der Alarm nicht angeschaltet ist. Leider kam ich zu spät, die Ersten waren schon da, aber es war niemand böse. Da war ich echt beruhigt. Zudem wurde mir auch gleich ein Notfallschlüssel gezeigt, den ich beim nächsten Mal benutzen könnte. Aber ich bin nun sehr auf der Hut und hoffe, dass es kein nächstes Mal geben wird. Lächelnd 

Wieder ging es ans Einkaufen, Kisten packen und warten bis der ersten Kids kommen. Die waren diese Woche besonders aufgedreht und es war schwer sie ruhig zu bekommen. Ich hatte also alle Hände voll zutun. Als ich nach der Jungschar wieder in mein Büro komme, stelle ich erst nach einigen Minuten fest, dass mein Rucksack offen ist und mein Geldbeutel geklaut worden ist. Oh, man das ist im ersten Moment ein echt blödes Gefühl, zumal meine Kreditkarte, mein Führerschein und ziemlich viel Geld darin gewesen sind. Sonst habe ich nicht so viel Geld bei mir, aber gerade heute hatte ich eine große Auslagenrückzahlung von der Gemeinde bekommen. Ich war ziemlich aufgelöst. Die letzte Nacht und der wenige Schlaf haben ihr Übriges getan. Ich hab zum Glück gleich Jemanden gefunden mit dem ich reden konnte. Sie half mir, dass Büro zu durchsuchen, weil sie meinte, dass die Kids sich auch Öfters mal einen Scherz erlauben und die Sachen einfach verstecken. Komisch ist, dass mein Laptop auch im Raum war. Das Ladekabel war in eine fremde Laptoptasche eingepackt, die an der Seite stand. Aber der Laptop war noch da. *mmhh* Erst dachte ich, dass es zu der „die Kinder haben es versteckt“- Theorie passt. Später dachte ich mir, dass es auch gut ein Dieb gewesen sein kann, der mein Geldbeutel und meinen Laptop klauen wollte. Ich, die öfters mal im Büro ein- und ausgegangen ist, hat ihn vielleicht dabei gerade überrascht und er hat sich im Nachbarraum versteckt, bis ich wieder weg war und hat dann vielleicht kalte Füße bekommen und ist ohne Laptop abgehaun. Naja, wenn ich ehrlich bin, wäre mir der Laptop fast lieber gewesen, als der Geldbeutel. Mein Laptop gibt nämlich gerade ziemlich seinen Geist auf und ich hab alle Daten schon gesichert, für den Fall das es jeden Moment soweit sein könnte. *mmhh* Mit den verlorenen Papieren und dem Geld ist schon ärgerlich. Zum Glück habe ich sehr hilfsbereite Menschen um mich, die mir wegen der Kreditkarte aushelfen und mit meiner eidesstattlichen Erklärung bei der Polizei, dass mein Führerschein weg ist, kann ich jetzt auch noch bis zum Ende meiner Zeit hier Autofahren.

Aber der Schock saß erstmal tief und ich war froh, dass eine Freundin mir die Mädelsgruppe abgenommen hat, die ich eigentlich an diesem Abend noch hatte.

Marius und ich haben uns noch auf den Weg zur Polizei gemacht. Leider konnte die uns nicht helfen, da sie meinen Reisepass brauchten, den ich natürlich nicht dabei hatte. Aber ich kann euch sagen, südafrikanische Polizisten können echt böse schauen - da fühlt man sich gleich selber wie ein Schwerverbrecher. Zwinkernd

08.06.13 - Samstag

Heute habe ich mich früh wieder auf den Weg in die Stadt gemacht, ich wollte nochmal zur Polizei gehen und außerdem die restlichen Jungscharräume nochmal absuchen. Leider habe ich diesmal wieder so einen Regenschauer erwischt, als ich gerade an der Haltestelle stand. Innerhalb kurzer Zeit haben zwei Auto´s angehalten und mir angeboten, sie könnten mich mitnehmen. Echt nett, wenn sie es ehrlich gemeint haben. Aber nach dem Schrecken der letzten Tage und in Anbetracht des fremden Landes habe ich beide Einladungen abgelehnt und weiter im Regen gewartet.

Zur Polizei hat mich diesmal Johannes begleitet. Ich war sehr froh darüber. Unser Sachbearbeiter hat die Sache sogar voll ernst genommen und alles ganz genau notiert. (Johannes meinte, dass sie sonst eher uninteressiert bei sowas sind) Aber ich hatte echt Glück.

So hab ich nun wenigstens die Möglichkeit weiter Auto zu fahren, dass ist doch schon mal was. Lächelnd 

Nach der Polizei hab ich mich auf den Weg zur Kirche gemacht, leider ohne Erfolg.

Aber es stimmt wohl, dass wenn man erst mal eine Nacht drüber geschlafen hat, die Welt schon wieder viel besser aussieht. Mir ging es wirklich um einiges Besser und der erste Schock war überwunden. Jetzt heißt es noch vorsichtiger sein!

09.06.13 - Sonntag

Heute ist mein freier Tag. Ich hab entspannt ausgeschlafen und nachdem ich jetzt hier den Blogeintrag geschrieben habe, werde ich wohl etwas zum Strand gehen. Die Sonne schaut heute mal raus, dass sollte ich mir nicht entgehen lassen. Lächelnd

 

heute am Meer I Heute am Meer II

Heute am Meer III Heute am Meer IV

 

Also bis Bald.

In Liebe, eure Anna

 

schön :)

 

Ps: Ich denke ganz oft an die Hochwassersituation bei Einigen von euch zu Hause. Ich hoffe, dass es euch gut geht und der Pegel sich bald senkt.

 

Abreise

Donnerstag, 30.05.2013

 

 

Liebe Blogger,

 

nun bin ich das letzte Mal online, vor meiner Abreise aus Südafrika.

Es war ein wunderbare Zeit, wir sehen uns in Deutschland wieder.
An dieser Stelle werdet ihr in Zukunft immer von nun an von Anna mit den neusten Neuigkeiten versorgt.  Lächelnd

Bis in Potsdam, Tobias.  Lächelnd

 

chronologische Übersicht bis zum Abflug

Donnerstag, 30.05.2013

 

 

Liebe Blogger,

die letzten Tage, die Anna und ich gemeinsam in Kapstadt haben, mal im Schnelldurchlauf.  Lächelnd
Da unsere gemeinsamen Tage hier nun dem Ende entgegengehen, und auch unser Anleiter nicht auf Arbeit da ist, nutzen wir derzeit viel Zeit zusammen. Gehen also auch während der Arbeitszeit mal essen, oder sowas. Dennoch schaffen wir unsere Arbeit und unsere Projekte auf der Arbeit auch ganz gut.

 

Dienstag, der 21.05.:
Ein ganz normaler Arbeitstag, mit der Ausnahme, dass der abendliche Hauskreis bei uns in Table View stattgefunden hat. Anna hat leckere Cannelloni gemacht, mit Spinat gefüllt und eine hackfleischsoße umhüllt.*mmh* Sehr lecker…aber, auch ganz schön viel Arbeit, wie Sie mir danach verraten hat. 
Lächelnd 

 

Mittwoch, der 22.05.:
Wir haben den Tag genutzt, um nochmal an die Kapstädtische Waterfront zu fahren. Hier waren wir bei Scratch & Patch (eine Ausstellung mit seltenen, funkelnden Steinen und Mineralien), sowie ein paar Souvenirs kaufen.

Donnerstag, der 23.05.:
Wiedermal ein ganz normaler Arbeitstag. Allerdings wurde ich am Abend in unserem Jugendkreis ‚YNot‘ rührend verabschiedet von den Mitarbeitern und den Jugendlichen. Sehr schön.  
Lächelnd

Freitag, der 24.05.:
Am Freitag haben wir, passend zum „Fußball-Wochenende“ (mit dem ChampionsLeague-Endspiel am Sonnabend) unsere Jugs zum Feuer-Fußball eingeladen: Das war eine Mords-Gaudi. Gleich nach der Jungschar ging es los (für mich das letzte Mal Jungschar*yippieh*), zehn Jungs waren gekommen.Wir haben ein paar Spiele rund ums Thema ‚Fußball‘ gemacht, was gegessen, eine Andacht von dem Stuttgarter- Fußballer Cacau gehört, und feuerfest ausgestattet, und dann: GESPIELT. Die „Bälle“ wurden vorher vorbereitet, und konnten nun entzündet werden. Es war richtig cool. Alles war schon dunkel, und als dann die Feuerbälle durch die Luft flogen und die Kids hinterher. Alle hatten eine Menge Spaß, und haben sich nur darauf gefreut an dem Abend. Echt cool.  
Lächelnd
Anna und ich sind dann abend nach Hause gefahren, und haben begonnen Harry Potter zu sehen. Anna hat die Filme auf ihrem PC und wir haben abgemacht, dass wir jeden Abend einen Teil sehen werden. Es ging an diesem Abend los mit Harry Potter und der Stein der Weisen.

Feuerfußball I Feuerfußball II Feuerfußball III Feuerfußball IV Feuerfußball V


Sonnabend, der 25.05.:
Der Tag des ChampionsLeague-Finales.
Am Vormittag noch bin ich mit meinem Anleiter zusammen gewesen, um unser Auswertungsgespräch zu haben. Das war sehr gut. Wir haben eine Menge erzählt, und es war richtig gut. Noicht nur mein Praktikum, auch das Feedback, was wir uns beide gegenseitig geben konnten. Nun habe ich wirklich das Gefühl, dass ich ein gutes Praktikum hier gemacht habe, und dass die Zeit gut und sinnvoll und schön war.
Am Abend, pünktlich zum ChampionsLeague-Endspiel waren Anna und ich in einem Lokal was essen. Auch Jan, einer der Mitarbeiter aus der Kirche, der uns donnerstags nach YNot immer mit nach Hause genommen hat kam, und hat sich das Spiel mit uns gemeinsam angeschaut. Es war eine Dramatik pur. Nur wir, die Bedienungen, und eine kleine Gruppe Japaner am Nachbartisch waren Fußballfans…und trotzdem haben wir den ganzen Laden unterhalten. Einige Gäste haben sich sogar weggesetzt von uns. Nun ja….die kennen halt keine „Echte Liebe“. 
Lächelnd
Nun ja, das Ergebnis des Abends ist ja bekannt. Verwunderlich nur, dass Anna (als ehemalige Sportlerin) viel trauriger am Ende war als ich. Ich musste Sie mehr trösten als andersrum…
Bei Harry Potter 2 am Abend, war dann aber wieder alles okay.   Lächelnd


Sonntag, der 26.05.:
Anna und ich waren das letzte Mal gemeinsam im Gottesdienst. Ich sagte kurz was zum Abschied, und als der Gottesdienst dann aus war, sagte ich bei allen „ Auf Wiedersehen“.
Am Abend sind wir noch in die Hillsong Cape Town-Gemeinde gegangen. Wirklich eindrucksvoll… und beim Worship ziemlich laut.  
Lächelnd
Bei Harry Potter’s Kampf gegen den Gefangenen von Askaban schliefen wir dann ein.  
Lächelnd


Montag, der 27.05.:
Um unsere Finanzen etwas aufzubessern, haben Anna und ich uns bereit erklärt, unser Auto zu waschen, was wir von unserem Gastvater zur Verfügung gestellt bekommen haben. Es glänzt jetzt wieder, als wäre es nigel-nagel-neu, und so düsen wir jetzt immer in dem frisch geputzten Auto umher. Am Montagabend gleich noch zu einem schönen Sonnenuntergang, den wir uns ansehen wollten. Am Abend gab es dann Harry Potter 4 – Der Feuerkelch.

krasses Meer Sonnenuntergang nochmal Sonnenuntergang tosendes Meer


Dienstag, der 28.05.:
Prinzipiell war das mal ein ganz normaler Arbeitstag mal wieder. Einzig unser Hauskreis am Abend war etwas anderes. Wir haben uns bei einer anderen christlichen Gemeinschaft eingeladen, und waren deswegen bei ‚Faith Ministry‘.
Leider haben Anna und ich nicht’s verstanden, da die ganze Zeit eine Meditationsübung in Englisch war….nun ja, so sind wir (etwas frustriert vielleicht) um 21:00Uhr gegangen. Zu Hause war Harry Potter 5 an der Reihe. 
Lächelnd

Mittwoch, der 29.05.:
Weil es heute unsere letzte Möglichkeit ist nochmal den Tag gemeinsam zu verbringen, wollen wir lecker Mittag essen gehen, und dann den Tag noch etwas gemeinsam verbringen. Vielleicht abends nochmal an den Strand. Schau’n wa mal…
Am Abend ist der für uns letzte Harry Potter-Teil dran (den siebten Film hat sie nämlich leider nicht…vielleicht kann ich den im Flugzeug sehen…mal schauen…ansonsten schauen wir die beiden Filme, wenn Anna im August zurückkommt  Lächelnd  )

Donnerstag, der 30.05.:
Morgen haben wir dann auch das letzte Mal die Kindergartenandacht bei uns hier in der Kirche, ehe ich dann nach Hause fahre und meine Sachen packe. Heißt also früh’s noch kurz arbeiten, und dann kommt der Abschied.
Anna kommt am Nachmittag nach, und wird mich dann zum Flughafen bringen am Abend. Da heißt es dann Abschied…*mmh*schnief* Um 20:05Uhr geht mein Flugzeug mit Ziel London…(da dann umsteigen und nach Berlin, wo ich gegen 13:40Uhr am Freitag ankommen werde)…

 

 

 

Okay, wir sehen uns dann in Germany wieder.
Auf Anna müsst ihr leider noch etwas warten.  
Lächelnd

Alles Liebe AnTob.  
Lächelnd

 

freier Montag

Donnerstag, 30.05.2013

 

 

Liebe Blogger,

 

da wir am Wochenende ja soviel gearbeitet hatten, hatten wir den Montag (20.05.) dann also frei.
Diesen Tag haben wir dazu genutzt nochmal einen kleinen Ausflug in die Umgebung von Kapstadt zu machen.

Zuerst sind wir nach Osten gefahren, auf die Wein- und Käsefarmen, wo wir alle schonmal vor vier Wochen waren. Da haben wir erst ein Choclate-Tasting gemacht (was das Geld allerdings nicht wert war, da die Schockolade überhaupt nicht geschmeckt hat), und haben uns dann noch mit frischem, leckeren Käse eingedeckt. Danach haben wir uns nach Stellenbosch aufgemacht, das ist eine kleine, hübsche Studentenstadt, etwa 60km von Cape Town entfernt. Wir sind etwas spazieren gegangen und haben uns die Innenstadt mit ihren ganzen Geschäften, und Galerien, und Cafès angesehen. Zum Abschluss waren wir noch am Uni-Campus, ehe wir uns mit dem Auto aufgemacht haben, wieder Richtung Kapstadt zurück.
Stellenbosch ist/war wirklich gemütlich, eine tolle, entspannte Stadt. Vielleicht kommen wir nochmal wieder.  
Lächelnd

Wir sind nun wieder zurück in die Stadt gefahren. Anna und ich haben eine Straße gesucht, um ein bestimmtes Gewürz zu kaufen, was es nur dort gibt. Es handelt sich um Braai-Gewürz (‚Grillfleich-Gewürz‘), sowas an sich ist jetzt nicht so selten, und deswegen brauch man jetzt auch nicht irgendwo hinzufahren, allerdings ist dieses besondere Gewürz so lecker und toll im Geschmack gewesen, das wir es unbedingt auch für uns haben wollten. Deswegen haben wir versucht diese bestimmte Marke und diese bestimmte Firma zu finden. Leider hatten wir aber kein Glück. Wir haben zwar den von uns gesuchten Laden gefunden, allerdings gab es unser „Wunsch-Gewürz“ dort jedoch leider nicht. Schade, schade…..
Prinzipiell muss man sagen, dass es hier allgemein richtig leckere Sachen gibt.
So haben Sie zum Beispiel Roibos-Eistee in verschiedenen Geschmacksrichtungen, oder auch die Milchshakes sind hier vorzüglich. Also, nicht nur Gewürze können die Südafrikaner machen….  
Lächelnd
Wenn also mal jemand eine gute Geschäftsidee braucht, dann kupfert einfach irgendeine gute Sache hier aus Südafrika ab, und vertreibt das Zeug dann in Deutschland. Die Leute werden begeistert sein.  
Lächelnd 

 

Nachdem wir also eine Stunde nach dem Gewürz gesucht haben, und nicht fündig geworden sind, brachen wir wieder auf. Schließlich wollten wir ja noch mehrere Stationen heute ansteuern.
Unser nächstes Ziel hat uns in den Botanischen Garten nach Kirstenbosch (auch ein Stadtteil von Cape Town) gebracht. Es war mittlerweile etwa 15:30Uhr, und so hatten wir noch 2 ½ Stunden Zeit, dass wir uns den Botanischen Garten anschauen konnten.

Auch hier: Wieder unglaubliche Naturschönheit, sicherlich werdet ihr es auf den Foto’s etwas nachspüren können ?!  Lächelnd    Wir haben bei der Planung unserer Tagesausflugs im Vorfeld gar nicht an den Botanischen Garten gedacht, erst in sprichwörtlich „allerletzter Sekunde“ hat uns ein Bekannter drauf gebracht. Und, die paar Rand Eintrittsgeld waren wirklich nicht umsonst. Einfach toll diese Natur zu sehen, so am Fuße des Tafelbergs.


hier ist Anna im Botanischen Garten eine tolle Aussicht auf den Berg eine Statue Wer erkennt es ?? der Botanische Garten Tobias im Botanischen Garten
Um 18:00Uhr sind wir etwa gegangen, wir wühlten uns durch den Feierabend-Verkehr, sind noch schnell nach CenturyCity gefahren (dem riesigen Einkaufsparadies, wovon ich sicherlich früher schonmal geschrieben habe, wo wir auch Anna’s neuen Rucksack her haben, und gleich am Anfang unserer Zeit hier shoppen waren), haben da kurz was eingekauft (weil es eh auf unserem Weg lag), ehe wir abends Essen gefahren sind. Wir waren im Cape Town Fish Market- eine Restaurant-Kette die sich fast ausschließlich auf Meeres-Speisen spzialisiert. Andere Lokale von dem Restaurant gibt es noch in ganz Südafrika, und „man höre und staune“ eines in London.  
Lächelnd
Für Anna gab es Fisch, und für mich ganz klassisch: Fish & Chips.

So, endete unser Tagesausflug. Es war toll.  
Lächelnd

Nun dann.

Alles Gute Euch.
Die Drei.  
Lächelnd

Der Tobi Die Änna Unser Gott :)

 

noch mehr Foto's

Donnerstag, 30.05.2013

 

 

Liebe Blogger,

 

als Nachschlag zum letzten Eintrag, gibt es nun noch ein paar Foto’s.

 Lächelnd

Bis bald,

AnTob. 

 

lustige Beschriftung am Berg Sonnenaufgang am Signal Hill Robben Island Die Sonne kommt

Volles Wochenende

Mittwoch, 29.05.2013

 

 

Liebe Blogger,

 

das Wochenende Freitag zu Sonntag (17.-19.05.) war recht arbeitsintensiv.
Anna hatte eine Übernachtung mit den Mädels der 6./7. Klasse in der Kirche, und ich habe in der Zwischenzeit den Haushalt daheim geschmissen.
Am Sonnabend habe ich Sie abgeholt, und wir waren Eis essen.*mmh* Wirklich köstlich lecker….also, meins zumindestens. Anna war von ihrem Eis nicht ganz so begeistert.
Als wir daheim waren, musste Anna erstmal ausschlafen, und ist den ganzen Abend nicht mehr aufgestanden, ehe ich aber an meiner Predigt für den Abendgottesdienst (am Sonntag) gesessen habe.

Am nächsten Morgen sind wir dann ganz fix aufgestanden, um erst zum Morgen- und dann zum Abendgottesdienst zu gehen. Naja, das heißt wir wollten fix Aufstehen…haben es leider nicht geschafft. So habe ich daheim meine Predigt fertig gemacht, und wir sind dann rechtzeitig zum Abendgottesdienst aufgebrochen.

Der Gottesdienst an sich war echt schön, und hat eine Menge Spaß gemacht. Auch meine Predigt im Speziellen hat viel Lob bekommen. Vielleicht ist das Predigen eine kleine Gabe von mir.  Lächelnd
Ich habe über den Text im 1.Korinther 2, Verse 12-16 geredet. Sehr interessanter Text, und auch passend zu Pfingsten.   
Lächelnd  Wer die Predigt mal haben und urchlesen will, melde sich doch bitte.   Lächelnd

Bis bald,

dann wieder mehr .

AnTob

 

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